Für einen Tag ohne Bundeswehr – auch im Impfzentrum !

Eine weitere Gruppe ist in Berlin zum Tag ohne Bundeswehr aktiv geworden. Rund um das Impfzentrum im Erika-Heß-Stadion und am Bundeswehrkrankenhaus in Mitte fragen Wandzeitungen „Warum trägt die Pflegekraft heute Uniform?“ Die Gruppe fordert in ihrer Aktionserklärung auf Kontrapolis „Für einen Tag ohne Bundeswehr – auch im Impfzentrum!“ Der ganze Text:

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Berlin: Adbusting zum „Tag ohne Bundeswehr“

So lief der Tag der Bundeswehr 2021: Während die Bundeswehr drinnen Video-Konserven für 6000 Hardcore-Fans im Internet streamt, kapert draußen eine Kommunikationsguerilla Werbevitrinen in der ganzen Stadt. Die gefälschten Plakate in den Werbevitrinen zeigen das Tarnfleck-Polygon der Bundeswehr. Doch die Sprüche machen keine Werbung für die Truppe, sondern kritisieren das Militär. Das Verändern weniger Buchstaben macht aus dem Werbespruch „Sichere Zukunft im Visier“ zum Beispiel die Kritik „Sichere Profite im Visier.“ Oder „Sichere Zukunft für wen?“ Oder einfach: „Waffen first, Tag X second.“ In Fachkreisen wird diese Aktionsform „Adbusting“ genannt und die Behörden gehen sehr hart dagegen vor, da Adbusting laut LKA Berlin die Bundeswehr „gar lächerlich“ mache.
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Tag ohne Bundeswehr: Kommunikationsguerilla kündigt bundesweit Adbusting-Aktionen an

Es hätte die ganz große Bühne für die Bundeswehr werden sollen: Am 12. Juni 2021 war an 16 Militärstandorten quer durch die Republik der „Tag der Bundeswehr“ geplant. Doch die Show des Militärs muss pandemiebedingt ausfallen. Stattdessen hat das Kommunikationsguerillabündnis „tob21.noblogs.org“ im Internet zum 12. Juni den „Tag ohne Bundeswehr“ angekündigt. 11 Städte aus dem ganzen Bundesgebiet werden an diesem Tag unerlaubt veränderte Bundeswehrposter an offiziellen Werbestellen anbringen, um Kritik am Militär zu üben. „Wir fordern, dass jeder Tag ein ‚Tag ohne Bundeswehr‘ werden soll“, sagt Sprecher*in Klaus Theordor zu Schlechtenzwerg: „Deswegen rufen wir bundesweit zu Adbusting-Aktionen auf, die die Bundeswehr lächerlich machen.“
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Unsere Poster sind da!

Es kann losgehen. Unsere Poster für den „Tag ohne Bundeswehr“ sind da. Während die Bundis drinnen im Kriegsministerium ihren traurigen Ersatzstream senden, hängen wir draußen bissige Kritik am Militär in Werbevitrinen. Und weil das die Bundeswehr „gar lächerlich“ macht, leitet unser rechtsdrehender Staatsschutz neue haltlose Verfahren wegen „Störpropaganda gegen die Bundeswehr“ ein. Das wird super. Wenn Du mit deiner Gruppe noch mitmachen möchtest, melde dich bei tob21@riseup.net

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Jan-Marko Luczak (CDU): Keine Fake News in Tempelhof-Schöneberg!

Der CUD-Bundestagsabgeordnete für Schöneberg, Jan-Marco-Luczak, findet nicht nur den Mietendeckel, sondern auch Adbustings und Kommunikationsguerilla ganz ganz schlimm. Auf Facebook schreibt er: „Ich finde diese Art von Protest völlig inakzeptabel und unangebracht.“ Umso besser findet das Mitglied einer krimimellen Schmiergeld-Vereinigung es aber, dass die Polizei mit willkürlichen Paragrafen satirischen Protest als „Störpropaganda gegen die Bundeswehr“§ krimininalisiert: „Der #Staatsschutz hat daher zu Recht Ermittlungen aufgenommen. Ich hoffe, dass die Täter schnell gefunden werden.“ Das ganze Posting:

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Tagesspiegel mobilisiert zum TOB21

Im Tagesspiegel ist noch ein Text zu den Adbustings und den Fakes rund ums Kriegsministerium erschienen. Julia Weiss vom der Redaktion für Berlin Mitte hat sich sehr ausführlich des Themas abgenommen. Im letzten Absatz erwähnt die Autorin die Mobilisierung zum „Tag ohne Bundeswehr“ und unsere politischen Forderungen. Wir haben den Text mal geklaut, falls das doch irgendwann hinter ner Paywall landet.
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Stör-Propaganda oder Satire?

Nach den Kommunikationsguerilla-Aktionen in Schöneberg und Tiergarten findet die Bundeswehr, dass es sich bei den umgebastelten Militär-Werbepostern und dem AKK-Fake von letzter Woche um Satire handelt. Der Berliner Staatsschutz hat hingegen nur drei Werktage gebraucht, um den Fall zur Staatsanwaltschaft weiterzugeben. Begründung: Störpropaganda gegen die Bundeswehr. Ein Text des Kollektivs „Außenwerbung kunstvoll kapern (akk)“, den wir von Indymedia übernommen haben.
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